Weltpremiere: Revolution in der Tiefgarage – Volkswagen lässt die Laderoboter los

Volkswagen Group Components präsentiert visionäres Ladekonzept
Der mobile Laderoboter der Volkswagen Group Components bringt einen Anhänger als fahrbaren Energiespeicher zum Fahrzeug* / Weltpremiere: Revolution in der Tiefgarage – Volkswagen lässt die Laderoboter los / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/133001 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: „obs/Volkswagen Konzern Komponente/Volkswagen Group Components“
Wolfsburg (ots)

Weltpremiere: Revolution in der Tiefgarage – Volkswagen lässt die Laderoboter los

– Volkswagen Group Components präsentiert visionäres Ladekonzept
– Fahrbare Roboter laden E-Fahrzeuge künftig vollkommen autonom
– Jeder Parkplatz kann zum Ladepunkt werden

Volkswagen erlaubt einen Blick in die Zukunft, in der die Suche nach Ladeplätzen für E-Autos ein Ende hat. Der mobile Laderoboter der Volkswagen Group Components übernimmt diese Aufgabe – und fährt vollkommen autonom zum E-Auto.

Gestartet via App oder Car-to-X-Kommunikation steuert der Laderoboter eigenständig das zu ladende Fahrzeug an und kommuniziert mit diesem. Vom Öffnen der Ladeklappe, über das Anschließen des Steckers bis hin zum Entkoppeln – der gesamte Ladevorgang verläuft ohne jegliche menschliche Beteiligung. Der Clou: Der mobile Roboter bringt einen Anhänger als fahrbaren Energiespeicher zum Fahrzeug, schließt diesen an und lädt damit die Batterie des E-Fahrzeugs auf. Der bewegliche Energiespeicher verbleibt während des Ladevorgangs beim Auto. Der Roboter kümmert sich unterdessen um das Laden weiterer E-Fahrzeuge. Ist der Ladeservice beendet, holt er den mobilen Energiespeicher eigenständig ab und bringt ihn zurück an die Ladestation.

„Der mobile Laderoboter kann eine Revolution beim Laden zum Beispiel in Parkhäusern, auf Parkplätzen oder in Tiefgaragen auslösen. Denn mit ihm bringen wir die Ladeinfrastruktur einfach zum Auto und nicht umgekehrt. Wir elektrifizieren damit auf einen Schlag ohne aufwändige infrastrukturelle Einzelmaßnahmen nahezu jeden Parkplatz“, fasst Mark Möller, Entwicklungschef der Volkswagen Group Components, zusammen. „Es ist eine visionäre Studie, die aber durchaus schnell Realität werden kann, wenn die Rahmenbedingungen stimmen“, so Möller weiter. Die Volkswagen Group Components forscht an unterschiedlichen Ansätzen zum Aufbau der Ladeinfrastruktur und hat bereits einige Produkte erfolgreich entwickelt. So gehören bereits die flexible Schnellladesäule und eine DC-Wallbox zur künftigen Ladefamilie. Im Mittelpunkt der Forschung stehen kundengerechte, intelligente und flexible Ladeansätze. Weitere innovative Produkte wie der Laderoboter befinden sich in der Entwicklung.

Autonom, kompakt und flexibel

Die Studie besteht aus einem kompakten, selbst fahrenden Roboter und flexibel beweglichen Energiespeichern, sogenannten Akkuwaggons. Diese verfügen voll aufgeladen über einen Energiegehalt von jeweils zirka 25 kWh. Ein Laderoboter kann mehrere der Akkuwaggons gleichzeitig bewegen. Auf Abruf via App oder Car-to-X-Kommunikation bringt er einen Energiespeicher zum E-Fahrzeug und schließt diesen eigenständig an. Am Fahrzeug ermöglicht der Akkuwagon mit integrierter Ladeelektronik das DC-Schnellladen mit bis zu 50 kW.

Der autonom fahrende Roboter ist ausgestattet mit Kameras, Laserscannern und Ultraschallsensoren. Die Kombination dieser Systeme ermöglicht ihm nicht nur, den Ladevorgang vollkommen eigenständig abzuwickeln, sondern auch, sich frei im Parkraum zu bewegen, mögliche Hindernisse zu erkennen und auf diese zu reagieren. Je nach Größe des Parkareals oder der Tiefgarage können mehrere Laderoboter parallel eingesetzt und so viele Fahrzeuge zeitgleich bedient werden.

Jeder Parkplatz kann zum flexiblen Ladepunkt werden

Für den mobilen Laderoboter sind vielfältige Anwendungsmöglichkeiten denkbar. Denn er ist nicht nur ein Roboterarm, der ein Auto mit einer fest verankerten Ladesäule verbindet. Stattdessen haben Fahrerinnen und Fahrer freie Parkplatzwahl – unabhängig von einer gegebenenfalls vorhandenen Ladesäule. Der Roboter bringt die Ladesäule in Form des mobilen Energiespeichers direkt zum Fahrzeug. Für Betreiber von Parkplätzen, Parkhäusern und Tiefgaragen kann somit jeder Stellplatz schnell und einfach elektrifiziert werden. „In diesem Ansatz steckt ein enormes wirtschaftliches Potenzial“, sagt Möller. „Denn nicht nur der bauliche Aufwand für den Aufbau einer Ladeinfrastruktur, sondern auch die Kosten können durch den Einsatz der Roboter deutlich reduziert werden.“

Durch seine kompakte Bauform eignet sich der Laderoboter perfekt für Anwendungen in begrenzten Parkräumen ohne Ladeinfrastruktur wie zum Beispiel Tiefgaragen. Möller weiter: „Auch das vielfach bekannte Problem der von einem anderen Fahrzeug blockierten Ladesäule wird es mit unserem Konzept nicht mehr geben. Sie wählen einfach wie gewohnt einen beliebigen Parkplatz. Den Rest erledigt unser elektronischer Helfer.“

Der mobile Laderoboter ist eine Studie der Volkswagen Group Components, die damit einen Blick in die Zukunft der Ladeinfrastruktur ermöglicht. Für einen möglichen Marktstart des Laderoboters gibt es noch keinen Termin.

Volkswagen engagiert sich auf verschiedenen Ebenen für den Aufbau der Ladeinfrastruktur. Zusammen mit seinen Händlern baut das Unternehmen bis 2025 insgesamt 36.000 Ladepunkte in ganz Europa auf. Ein Großteil davon wird öffentlich verfügbar sein. Mit dem ID.Charger kommt eine eigene Wallbox für das Laden zu Hause auf den Markt. Und über das Joint Venture IONITY beteiligt sich Volkswagen am Aufbau von 400 Schnellladeparks an europäischen Autobahnen. Mittelfristig soll das Laden eines E-Autos genauso einfach werden wie das Laden eines Smartphones.

Der mobile Laderoboter im Video unter: https://youtu.be/yMC1H__xL3Y

Bilder und Video finden Sie auch unter www.volkswagen-newsroom.com

*) ID.3 – Das Fahrzeug wird in Europa noch nicht zum Verkauf angeboten

Das ist die Volkswagen Group Components. Die Volkswagen Konzern Komponente verantwortet als unternehmerisch eigenständige Geschäftseinheit unter dem Dach der Volkswagen AG die Entwicklung und Fertigung strategischer Komponenten für die fahrzeugproduzierenden Marken des Konzerns. In fünf Geschäftsfeldern Motor und Gießerei, Getriebe und E-Antrieb, Fahrwerk, Sitze und Batteriezelle arbeiten 80.000 Mitarbeiter in weltweit über 60 Werken an 47 Produktionsstandorten. Sie entwickeln und fertigen Fahrzeugkomponenten, gestalten Zukunftsthemen wie Ladeinfrastruktur oder Batterierecycling – und leisten so einen entscheidenden Wertbeitrag für den Volkswagen Konzern, seine Marken und Produkte. Vorstandsvorsitzender der Konzern Komponente ist Thomas Schmall.

—–

Pressekontakt:

Volkswagen Group Components
Enrico Beltz
Leitung Media Relations
Tel: +49 5361-9-48590
enrico.beltz@volkswagen.de


Pressemitteilungen : Autohaus Volkswagen

Autohaus Volkswagen

Das könnte Sie auch interessieren

Mit Presseverteilern die eigene Marke als Autor stärken: Tipps und Strategien

Eine starke Marke ist für Autoren unerlässlich. Entdecken Sie, wie Presseverteiler Ihre Marke aufbauen und stärken können.

Die Rolle von Backlinks in der Pressearbeit: Steigern Sie Ihre SEO mit Presseverteilern

Backlinks sind entscheidend für die Sichtbarkeit in Suchmaschinen. Wir erklären, wie Presseverteiler helfen, qualitativ hochwertige Backlinks zu generieren.

Erfolgsrezept Buchveröffentlichung: Sichtbarkeit durch Presseportale

Reichweite und Sichtbarkeit sind die Schlüssel zum Erfolg nach der Buchveröffentlichung. Nutzen Sie die Vorteile von Presseportalen für Ihre Inhalte.

Digitale PR: Strategien zur Steigerung der Markenbekanntheit

Digitale PR ist ein wichtiges Instrument zur Steigerung der Markenbekanntheit. Erfahren Sie, wie Sie durch gezielte Online-Maßnahmen mehr Sichtbarkeit erreichen.
Pressemitteilung veröffentlichen
Weitere Storys

Elektromobilität online verkaufen: Wie Autohäuser mit digitaler Sichtbarkeit überzeugen

Die Elektromobilität verändert den Autohandel grundlegend – insbesondere durch...

Die Elektromobilität als Treiber der Unternehmensmobilität: Wie die brandneue Marke moviqon Unternehmen bei der Transformation unterstützt

Die Einführung der Marke moviqon markiert einen entscheidenden Schritt in der Unterstützung von Unternehmen bei der Anpassung an die Elektrifizierung ihrer Flotten. Mit einem neuen Beratungsansatz wird ein strategischer Fokus auf die Integration nachhaltiger Mobilitätslösungen gelegt. Dies ist besonders relevant in einer Zeit, in der sich der Fuhrparkmarkt im Wandel befindet.

Nachhaltige Autoverschrottung für E-Fahrzeuge: Welche Schritte sind notwendig für eine umweltgerechte E-Auto Entsorgung?

Die umweltgerechte Entsorgung von Elektrofahrzeugen ist ein zentrales Thema in Zeiten zunehmender Elektromobilität. In diesem Artikel werden die notwendigen Schritte und gesetzlichen Vorgaben für die nachhaltige Verschrottung von E-Autos erläutert. Lernen Sie die Schlüsselprozesse kennen, die den ökologischen Fußabdruck der Elektromobilität minimieren können.

E-Auto-Entsorgung: Wie sie funktioniert – und worauf Fahrzeughalter achten müssen

Die Entsorgung von Elektroautos folgt eigenen gesetzlichen und sicherheitsrelevanten...

Google News: Weltpremiere: Revolution in der Tiefgarage – Volkswagen lässt die Laderoboter los

Sind Elektroautos im Winter wirklich sicher? Was Fahrer bei Minusgraden wissen müssen

Elektroautos gelten auch bei Frost als technisch sicher und voll einsatzfähig. Moderne Hochvoltsysteme sind temperaturüberwacht und vor Kälteschäden geschützt. Einschränkungen betreffen vor allem Reichweite...

VW ID.3 – Der elektrische Golf-Nachfolger im nüchternen Faktencheck

Der VW ID.3 markiert für Volkswagen den Übergang vom Verbrenner-Zeitalter in die elektrische Kompaktklasse. Als indirekter Nachfolger des Golf soll er vertraute Fahrzeugkonzepte mit...

BMW i4 – Die elektrische Sportlimousine zwischen Fahrdynamik, Effizienz und Marktakzeptanz

Der BMW i4 steht für den Versuch, klassische BMW-Fahrdynamik in die Elektromobilität zu übertragen. Anders als viele reine Elektro-Neuentwicklungen basiert er auf einer bekannten...

Tesla Model 3 – Die elektrische Mittelklasse-Referenz und warum sie den Markt verändert hat

Das Tesla Model 3 gilt als das Fahrzeug, das Elektromobilität endgültig in der Mittelklasse etabliert hat. Es kombiniert hohe Effizienz, alltagstaugliche Reichweiten, ein leistungsfähiges...

Audi Q4 e-tron – Premium-Elektro-SUV zwischen Anspruch, Alltag und Marktlogik

Der Audi Q4 e-tron markiert den Einstieg der Marke Audi in das volumenstarke Segment der elektrischen Premium-SUVs. Er soll Premium-Anspruch, Elektrotechnik und Alltagstauglichkeit vereinen...

Tesla Model Y – Das meistgesuchte Elektroauto der Welt und warum es den Markt dominiert

Das Tesla Model Y ist nicht nur eines der meistverkauften Elektrofahrzeuge weltweit, sondern auch das mit Abstand meistgesuchte E-Auto in Suchmaschinen. Seine Marktdominanz basiert...