Wirtschaftsministerium korrigiert E-Förderungen

Unkoordinierte Fördermaßnahmen von Bund und Ländern / Fuhrparkverband fordert Planungssicherheit ein / Plötzliche Angst der “Überförderung” / Unnötiger Zusatzaufwand /

Mannheim, im August 2020. Die Bundesregierung überrascht Investoren, die ihre Fuhrparks mit Elektrofahrzeugen ausstatten wollten. Konnte man bisher je nach Situation mehrere Förderprogramme für die Investition nutzen, wurde das nun unvermittelt gestoppt. Offensichtlich hat die Sondersituation in der Corona-Krise dazu geführt, dass hektisch Programme seitens der Länder und des Bundes geschnürt wurden, die in ihrer vernetzten Wirkung und Konsequenz nicht auf ihre Praxistauglichkeit geprüft wurden. Der Fuhrparkverband fordert die Korrektur der Korrektur zu Gunsten der Fördermaßnahmen, damit Planungssicherheit wieder hergestellt wird.

“Das ist alles sehr ärgerlich und unprofessionell. Jetzt haben die Überlegungen vieler Unternehmen, in E-Fahrzeuge zu investieren, gerade an Dynamik gewonnen, durch diese Notbremse entsteht Unsicherheit und viele Planungen werden obsolet. Das ist sehr kontraproduktiv”, so Axel Schäfer, Geschäftsführer des Bundesverbandes Fuhrparkmanagement (BVF). Durch dieses Rückrudern des Wirtschaftsministeriums entsteht unnötiger bürokratischer Aufwand und auch ein Imageschaden für die Politik, der durch eine bessere Koordination hätte vermieden werden können. “Gerade in diesen Ausnahmezeiten sollten zusätzliche Belastungen für Unternehmen vermieden werden”, sagt Schäfer.

Der Bundesverband Fuhrparkmanagement wurde im Oktober 2010 als Initiative von Fuhrparkverantwortlichen gegründet. Er vertritt die Interessen seiner Mitglieder, die Fuhrparks zwischen 5 und 50.000 Fahrzeugen betreiben. Mitglieder sind unter anderem Unternehmen wie Axel Springer Services & Immobilien GmbH, Bankhaus B. Metzler seel. Sohn & Co. KGaA, KPMG AG, CANCOM SE, KAEFER Isoliertechnik GmbH & Co. KG, FC Gelsenkirchen-Schalke 04 e. V., SEG Sparkassen Einkaufs-Gesellschaft mbH, SAP, DB Fuhrparkservice GmbH oder Stadtwerke Heidelberg Netze GmbH. Der Verband ist Mitbegründer und Mitglied der FMFE Fleet and Mobility Management Federation Europe.

Vorstandsmitglieder des Verbandes sind Marc-Oliver Prinzing (Vorsitzender), Dieter Grün (stv. Vorsitzender, Fuhrparkleiter Stadtwerke Heidelberg Netze), Bernd Kullmann (stv. Vorsitzender, Fuhrparkleiter Ideal Versicherung) und Claudia Westphal (stv. Vorsitzende, Fuhrparkleiterin Beiersdorf). Geschäftsführer ist Axel Schäfer.

Sitz des Verbandes und der Geschäftsstelle ist Mannheim.

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